Aus für den WhatsApp Newsletter – ab Dezember ist Schluss

Newsletter sind für Unternehmen ein tolles Instrument, um mit einer großen Bandbreite an Kunden zu kommunizieren. Meist erfolgt der Versand zwar über E-Mails, doch auch die Verbreitung mittels Messenger-Diensten wird immer populärer. Besonders beliebt ist dabei die Nutzung des weltweit größten Messengers WhatsApp mit seinen 1,5 Milliarden aktiven Nutzern. Unternehmen erhoffen sich auf diesem Weg mehr Aufmerksamkeit und Interaktion. Doch mit diesen Hoffnungen ist bald Schluss – denn ab dem 7. Dezember ist das Versenden von Massen-Newslettern auf WhatsApp offiziell verboten.  

Das Verbot ist zum einen als Reaktion auf Probleme in Brasilien und Indien zu verstehen. Dort missbrauchten Politiker den Messenger im Wahlkampf, um Stimmung gegen den Gegner zu machen. Zum anderen soll laut WhatsApp zukünftig wieder der Ursprung der App, also das private Schreiben, im Fokus stehen. Gegründet wurde WhatsApp nämlich als private Messaging-Plattform, bei der es darum ging, Menschen mit ihren Freunden zu verbinden. Die bisherige Maßnahme zum Schutz der Nutzer war eine Beschränkung der Empfängerzahl für weitergeleitete Nachrichten. Jetzt will WhatsApp dem Missbrauch der Chat-Funktion endgültig den Kampf ansagen. 

Das passiert jetzt auf WhatsApp  

 Denn genau der ist mittlerweile zu einem richtigen Business geworden. Plattformen wie „Messenger People“ ermöglichen es, automatisierte WhatsApp-Nachrichten gleichzeitig an Tausende Nutzer zu verschicken – ein massenhafter Versand. Diesen will WhatsApp künftig als Missbrauch einstufen und mit verschärften Regeln verbieten. Missachten Unternehmen oder Personen nach der Änderung die Nutzungsbedingungen, soll sogar gerichtlich gegen sie vorgegangen werden. Leider werden somit auch Unternehmer, die sich ihre enorme WhatsApp-Newsletter Reichweite hart erarbeitet haben, um ihre Mühen gebracht.  

 All denen, die bisher Newsletter über WhatsApp verschickt haben, bleibt noch bis Anfang Dezember Zeit, sich Gedanken über eine Umstrukturierung der Geschäftskommunikation zu machen. Möchte man diese weiterhin auf legalem Weg über WhatsApp aufrechterhalten, kommt nur die Nutzung von WhatsApp Business API oder die WhatsApp Business App in Frage. Dort gibt es Tools, über die Interaktionen mit Kunden stattfinden können. Zum Beispiel können Nachrichten automatisiert sortiert und beantwortet werden.

2019-06-18T17:23:49+00:00

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