Hörte man in den vergangenen Monaten Marketingmachern zu, so verwendeten sie mehr und mehr den Begriff des Flywheels. Da ist die Rede davon, dass es einen “Flywheel Effect” geben muss und dass ein Flywheel in Bewegung geraten muss, damit es richtig funktioniert. Doch was hat es damit auf sich? Was ist dieses Flywheel?

Im Jahr 2001 an Jeff Bezos von Amazon herangetragen

Der Managemenent-Experte und Stanford-Professor Jim Collins arbeitete im Jahr 2001 an einem Buch über die Management-Vorgehensweisen bereits erfolgreicher Unternehmen. Eines Tages erhielt er einen Anruf von einem seiner damaligen Schüler – einem gewissen Jeff Bezos. Heute besser bekannt als CEO von Amazon. Bezos bat Collins um Rat, da Amazon zu der Zeit alles andere als gut lief und er kaum noch Lösungsansätze wusste. Im Zuge einer Firmenklausur dann stellte Collins der Führungsebene von Amazon das Flywheel vor.

Vom Funnel-Modell zum Flywheel-Effect

Der klassische Funnel betrachtet die Reise des Nutzers, auch Customer Journey genannt, wie ein Silo. Zu Beginn interessieren sich extrem viele Nutzer für ein Produkt, am Ende kaufen es jedoch vergleichsweise nur sehr wenige Kunden. Das Flywheel setzt die Nutzerbetrachtung jedoch ganz anders an und betrachtet den Kunden als Mittelpunkt sämtlicher Prozesse. Unternehmen sollen sich, so Jim Collins Meinung, als schweres Rad vorstellen. Dieses kommt erst durch den Einsatz intelligenter und mehrfach eingesetzter Energie dauerhaft und zugleich immer schneller in Bewegung. Brian Halligan, Gründer und CEO des Marketing Software-Anbieters Hubspot, übertrug das Flywheel jüngst auf die Marketing-Prozesse und konnte damit enorm viele Menschen erreichen. Er ist der Meinung, dass das klassische Funnel-Modell ausgedient hat und durch das Flywheel ersetzt werden muss.


Das Flywheel ersetzt den klassischen Funnel (Bild: Hubspot)

Wie bekommt man das Rad zum Laufen?

Besonders wichtig im Vergleich zum klassischen Funnel-Modell ist hierbei, dass man dem Nutzer eine absolut positive Kundenerfahrung gibt. Das sorgt am Ende dafür, dass mehr Besucher den Weg auf die Homepage finden. Dadurch steigt die Relevanz bei externen Partnern und durch den vermehrten Traffic werden letztendlich auch die Verkäufe angekurbelt. Durch mehr Verkäufe kann das eigene Sortiment erweitert werden und das bringt am Ende dann auch mehr Kunden. Man erkennt schnell: Das Flywheel sorgt für einen Kreislauf, der bei optimalem Verlauf kaum aufzuhalten ist. Auf YouTube ist noch heute ein Video zu finden, welches den Amazon Consumer CEO Jeff Wilke zeigt. Dieser erklärt gegenüber einiger Mitarbeiter das Konzept des Flywheels. HIER geht es zum Video.

Quelle: OMR

Von der Idee zur Umsetzung

Wenn auch Sie Ihre Kunden von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung überzeugen wollen und schon heute die Technik von morgen anwenden wollen, dann zögern Sie nicht und setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir leben Digital Marketing. Der Kunde und die damit verbundene Kundenreise steht immer im Mittelpunkt unserer Arbeit. Unabhängig davon, ob wir auf Wunsch mit dem klassischen Funnel-Modell oder eben dem beschriebenen Flywheel arbeiten, bei welchem der Nutzer im Mittelpunkt steht.

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